Über den Dienstag gibt es nicht so viel zu berichten. Es war ein heißer, staubiger und trockener Tag. Das Horn mehrfach mit Met gefüllt: so ließ es sich aushalten. Viel mehr gibt es auch nicht wirklich zu sagen. Kommen wir also zum Mittwoch.

Impressionen-4Es ist früh am Morgen, die Sonne prallt ohne Erbarmen auf uns hernieder. Ich freue mich schon auf die Eröffnung des Vorplatzes, mit dem klangvollen Namen „Wacken Plaza“. Zahlreiche Einzelhändler und Gaukler haben sich hier eingefunden, um für unser leibliches Wohl zu sorgen, und uns zum staunen zu bringen. Zu Essen und Trinken gibt es allerhand, aber auch sehr viel Sehenswertes. Es haben sich Schwertkämpfer eingefunden, die mit Atemberaubenden Showeinlagen, das staunende Publikum zu fesseln wussten. Mittelalterliches Flair verbreitete auch der Stand „Hau den Lukas“. Dort konnte man Frauen bestaunen, welche die Glocke zum erklingen brachten, und Männer, die es nicht mal bis zu der 10% Marke schafften. Tja, es kommt halt nicht nur auf die Kraft, sondern auch auf die Technik an.

Zu den kulinarischen Genüssen trugen einige verschiedene Stände bei. Es gab Ferkel am Spieß, Falafel, vegetarisches Essen bei Vegetarix, allerlei Gegrilltes, Räucherlachs, welcher frisch am Feuer gegart wurde, Knoblauchbrot zum selbstbelegen, Zyklopenspieße, Wildschweinbraten usw. Verhungern musste hier also keiner. Es war für wirklich jeden etwas dabei. Ein besonderes Highlight war der Pechstand. Dort wurden die Gäste mit feinsten Longdrinks versorgt. Der Highlander mit seiner Crew, hatte einige sehr leckere Gaumenschmeichler im Angebot. An einem anderen Stand, konnte man dem Genuss des Mets frönen. Bier und Wein gab es auch, ebenso wie alkoholfreie Getränke.Impressionen-6

An anderen Ständen konnte man gute Handwerkskunst bewundern, und auch käuflich erwerben. So gab es einen Töpfer, welcher sehr gute Gefäße in seinem Programm hatte, einen Sattler, wo man hervorragende Lederarmbänder, Hüte, sonstige Kopfbedeckungen, Ketten und Bänder kaufen konnte. Woanders gab es einen Stand, wo man Rüstungen und Schwerter erwerben konnte. Interessant auch die Panzerhandschuhe. Tja, das Mittelalter war schon ne harte Sache, soviel steht fest. Ich weis zwar noch nicht so ganz, was der ein oder andere Stand mit Metal zu tun hat, aber wer bin ich, dass ich mir ein Urteil bilde. Jedem so, wie er es mag.

Ich mache mich auf jeden Fall zurück zum Zeltplatz. Morgen ist früh Tag, und da möchte ich gern fit sein. Ich freue mich schon auf die ersten Live-Akts. Aber dazu mehr im dritten Teil des Wackentagebuchs.